Unsere Meldeämter geben unsere Meldedaten an die GEZ weiter ... ein Unding, aber auch ein alter Hut. Mir war jedoch neu, dass die unsere Daten auch an andere weitergeben. Aufmerksam wurde ich (über Fefe) durch eine Aktion der Piraten Partei: OptOutDay. Am 17.09.09 rufen die Piraten dazu auf, kollektiv der Datenweitergabe zu widersprechen. Man kann aber auch ganz allein für sich ein entsprechendes Formular beim Meldeamt abgeben. Für Paderborn findet man das zu Beispiel hier.
Beim Lesen fiel mir auf, dass es wohl aber nicht ganz so dramatisch ist, wie die Piraten das darstellen. Es scheint so zu sein, dass man der Weitergabe an Adresshändler explizit zustimmen muss. Jedoch werden Adressen auch ohne Zustimmung an
weitergegeben ... und dem kann man widersprechen. Würde ich auch tun, schließlich weiß der Teufel, was die dann damit machen ...
Seltsam finde ich, dass das Meldegesetz auch einen Widerspruch gegen die automatisierte Übermittlung über das Internet (wäre mal interessant zu wissen, was das nun wieder ist!) vorsieht, welcher aber nicht auf der Paderborner Seite erwähnt wird. Auf dem Formular zum herunterladen taucht dann aber wieder die Option "[...]Erteilung mich betreffende Melderegisterauskünfte an Private über das Internet[...]" auf. Und natürlich die lieben Kirchen ...
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